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Buchtipp von:
Jens Bartsch
Jens Bartsch




Das Ränzlein ist geschnürt, der Ausblick sagenhaft. Danke für das Bild, liebe Elke.

Buchtipp von: Jens Bartsch


Das Ränzlein ist geschnürt, der Ausblick sagenhaft. Danke für das Bild, liebe Elke.

Lob des Gehens

von: Le Breton

Man glaubt es kaum: Das Wandern ist gerade auch bei jungen Menschen wieder schwer en vogue und Hape Kerkeling latscht auf der Suche nach Selbstfindung den ganzen Jakobsweg ab und findet abertausende Nachahmer.

Es muss also etwas dran sein, dass das Gehen als Fortbewegung etwas ganz Besonderes ist. In einem Essay über 190 Seiten beleuchtet Le Breton das Gehen unter ganz verschiedenen Facetten und lässt in Zitaten ganz viele Menschen zu Wort kommen, die diese ureigenste Form der Beschreitung des Weges von A nach B für sich als sehr erquicklich empfunden haben.

„Das Gehen ist Öffnung zur Welt. Es versetzt den Menschen wieder in das glückliche Empfinden seiner Existenz”, beginnt David Le Breton seine umfassende Beschreibung des Gehens als Lebensform, und genau dieses glückliche Empfinden seiner Existenz stellt sich beim Leser auch bei der Lektüre des Buches ein.

Nun, mit diesen Worten wird das Buch vom Verlag beschrieben. „Aber ja doch” rufe ich begeistert aus, der Verlag hat völlig Recht. Denn nicht nur die Lektüre von Le Bretons Büchlein ist hochvergnüglich, sie macht vielmehr einen ungeheuren Appetit darauf, sofort nach dem Lesen sein Ränzlein zu schnüren und per pedes in die weite oder nähere Welt zu ziehen. Ein Beweisfoto von Herrn Bartschs Selbstversuch in der näheren Umgebung finden Sie unten rechts.

Matthes & Seitz Berlin   19.90 €