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Buchtipp von:
Katrin Bartsch
Katrin Bartsch


Buchtipp Goltsteinstraße Köln-Giroud-Ich bin eine freie Frau

Buchtipp von: Katrin Bartsch
Buchtipp Goltsteinstraße Köln-Giroud-Ich bin eine freie Frau

Ich bin eine freie Frau

von: Françoise Giroud

Francoise Giroud wurde 1916 geboren und kam aus einem gutbürgerlichen Elternhaus. Mit der Zeit entwickelte sie sich zu einer linksliberalen emanzipierten Frau und verkehrte in den entsprechenden Kreisen.

„Man kam nicht aus der Unterschicht und trank Champagner” brachte es vor kurzem im Gespräch über das Buch eine französische Kundin auf den Punkt.

Angefangen hatte Giroud ihre Karriere bei der Modezeitschrift ELLE, wo sie es bis zur Chefredakteurin schaffte. Nach und nach wurde sie politischer, der große Einschnitt in ihrem Leben war die Begegnung mit Jean-Jacques Servan-Schreiber. Sie gründeten 1953 gemeinsam die linksliberale Zeitschrift L`Express, die großen Anklang bei jüngeren Lesern und prominenten Intellektuellen fand.

Privat führten Giroud und Servan-Schreiber eine unkonventionelle Beziehung. 1960 kam es zum Bruch, sowohl beruflich als auch privat. Ein Selbstmordversuch von Francoise war die Folge, es dauerte eine ganze Weile, bis sie wieder neuen Lebensmut fasste und sich auch beruflich wieder neuen Aufgaben stellen konnte.

Mit Anfang vierzig verfasste Francois Giroud diesen außergewöhnlich klaren und literarischen Text, der allerdings erst Jahre nach ihrem Tod auftauchte. Einige Freunde sprachen sich wegen der unkonventionellen Art des Geschriebenen gegen eine Veröffentlichung aus, doch Girouds Tochter Caroline Eliacheff veranlasste 2013 die Herausgabe, die in Frankreich sofort für Furore sorgte.

Eine sehr, sehr lesenswerte Lektüre!

Über den Knopf -Weitere Informationen- gelangen Sie zur Leseprobe:

Zsolnay   19.90 €