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buchtipp der woche

Aufgelesenes: „Na wunderbar...”



 

Nach mehr als drei Wochen hatten wir heute wieder Besuch von unserem Briefträger. Der kam mit einem Riesenpacken, drohte aber direkt an, dass da noch einiges mehr für uns auf Halde liege. Nun ja, auf die Rechnungen warten wir weniger, aber es fehlen doch noch einige Kundenbestellungen, die auf Nachfrage bei den Verlagen diese als Brief- oder Büchersendung verlassen, uns aber noch nicht erreicht haben. Insgesamt also eine arge Geduldsprobe für Sie und für uns.

Nun haben die Mitarbeiter der Post durchaus unser Verständnis. Die Auslagerung der Jobs in weniger gut bezahlende Untergesellschaften ist ein Phänomen, dem es Einhalt zu gebieten gilt. Die Prekarisierung der Jobs ist gesamtgesellschaftlich übel und die Gegenwehr verdient alle Unterstützung.

Aber ach: € 400,- cash sofort, ´ne Lohnerhöhung von 2% in 2016 und 1,7% in 2017 sowie ´ne Jobgarantie bis 2019 ist alles, was dabei herauskommt? Dafür wird ein ganzes Land über vier Wochen komplett lahmgelegt?

Ich stelle mal in Zornesröte fest: An dem Grundproblemen (drohende Auslagerung der Jobs) hat sich langfristig nix verändert, die aktuell noch bessergestellten Zusteller im Altunternehmen wurden mit einem süß schmeckenden Bonbönchen vertröstet und 2019 wird recht fix kommen.

Aufs Neue hat es ver.di vergeigt, nachhaltig weichenstellend zu wirken, dafür aber die noch auf der sicheren Seite stehenden Mitarbeiter mit ein wenig mehr Geld erfolgreich in Richtung Zustimmung gepudert.

Es erinnert mich doch sehr an die einstmals fatale Diskussion um die Wochenarbeitszeit von 35h bei vollem Lohnausgleich. Auch damals wurde seitens Gewerkschaft an die gedacht, die einen Job haben - leider nicht an die, die gerne einen Job zu manierlichen Bedingungen haben wollten. Kein Wunder, dass Herr Appel jubelt...


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!

07.07.2015