Home Kontakt Sitemap


Tel: 0221 / 340 07 17 · Goltsteinstraße 78 · 50968 Köln

Montag - Freitag: 9:00 Uhr - 19:00 Uhr
Samstag: 9:00 Uhr - 14:00 Uhr

IHRE BESTELLUNG...

HIER GEHT ES DIREKT ZU UNS...

E-BOOKS...

HIER GEHT ES ZU IHREM E-BOOK....

VERSANDSERVICE...

HIER GEHT ES ZU UNSEREM SHOP...

buchtipp der woche

Aufgelesenes: DER Nachlassverwalter der deutschen Exilliteratur...

edition memoria

 

In den Jahren der größten deutschen Düsternis mussten viele deutsche Autoren ihr Land verlassen und retteten ihr Leben durch den Gang ins Exil. Dies allein ist schon furchtbar genug und es verbergen sich dahinter viele schlimme Schicksale. Vom einen auf den anderen Tag wurden sie in der eigenen Heimat sprachlos.

Doch auch nach 1945 blieben die Stimmen der Geflohenen nahezu ungehört. Aus nachvollziehbaren Gründen kehrten einige erst gar nicht zurück und diejenigen, die zurückkehrten, die hatten es in ihrer alten Heimat mehr als schwer - Exilanten waren nicht willkommen im Deutschland der Nachkriegszeit.

Und so fand etwas statt, was ich das zweite große Verstummen nennen möchte. Ein großer Teil der deutschen Künstlerelite war von heute auf morgen verstummt und blieb dies auch weiterhin, denn sie wurden schlicht vergessen. Was für ein Kulturverlust!

Ab und an gräbt einer der großen deutschen Verlage mal einen dieser vergessenen Autoren aus und schafft es damit ins Feuilleton, durchaus eine ehrenwerte Arbeit. Aber systematisch um die vergessenen Stimmen kümmert sich nur der Kleinverlag „edition memoria”.

Seit 1995 holt Thomas B. Schumann mit extrem viel persönlichem Einsatz einen ganz kleinen Teil des Untergegangenen wieder ans Tageslicht. Und als ausgewiesener Fachmann verfolgt er mittlerweile noch ein ganz anderes Projekt, nämlich das „Museum des Exils”.

Dafür hat er inzwischen sehr namhafte Unterstützer gewonnen, u.a. Mario Adorf, Vincent Klink oder Georg Stefan Troller. Aber wie so häufig in Deutschland ist es leichter, ein Museum des linksdrehenden Joghurts zu realisieren...

Über den Knopf -Weitere Informationen- gelangen Sie direkt zum Verlag „edition memoria” und auch zum Projekt „Museum des Exils”.

04.05.2016





weitere Informationen