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buchtipp der woche

Aufgelesenes: Ach, die liebe Fachbuchquittung!



 

Ein Erlebnis der dritten Art hatten wir heute und gerne möchte ich davon berichten, damit es sich endlich rundspricht, wie wir hier in unserer Buchhandlung agieren:

-Kundin kommt in die Buchhandlung, holt bestellte Bücher ab und fragt nach einer Fachbuchquittung.
-Buchhändlerin weist darauf hin, dass eine Fachbuchquittung nur in Verbindung mit dem Kassenbon möglich ist, auf dem die Titel ausgewiesen sind.
-Kundin sagt, dass sie dann wohl in Zukunft ihre Bücher woanders kaufen müsse.
-Buchhändlerin sagt, dass dem dann wohl so sei.

Herr Bartsch sagt zum Sachverhalt:

Wir sind Buchhändler und verkaufen gerne Bücher, die Beihilfe zum Steuerbetrug gehört allerdings nicht zu unserem Job!
Die Ausstellung einer Fachbuchquittung ohne beigefügten Kassenbeleg mit den darauf aufgeführten Buchtiteln ist uns von der Bundesfinanzverwaltung schlicht untersagt und wir machen uns damit als Händler sowie auch jeder einzelne Mitarbeiter sich selbst persönlich strafbar.


Zum Einen halten wir den Steuerbetrug an sich für unethisch, zum Anderen ist die offensive Forderung nach Beihilfe zu diesem offensichtlichen Steuerbetrug unter Androhung des Verkäuferwechsels eine schier unglaubliche und komplett bodenlose Unverschämtheit.

Nein - mir fehlen die kommentierenden Worte zum heutigen Dialog nicht, denn wir hatten in letzter Zeit einige ähnlich verlaufende Gespräche. Aber ich habe ob solch eines fordernden Gebarens inzwischen schlicht und ergreifend die Schnauze voll, also Klartext:

Ach Frau P. aus K. (heute), fragen Sie bei Amazon nach einer Fachbuchquittung oder suchen Sie Kollegen auf, die sich selbst potentiell strafbar machen wollen, aber verschonen Sie uns in Zukunft hier vor Ort bitte gerne mit Ihrem mehr als ungebührlichen Verhalten und verstehen Sie diesen Hinweis exakt so, wie er gemeint ist!

Es ist in der Tat so, dass auch ich selbst früher auf Nachfrage für ein Pixiheft (€ -,99) mit einem Lächeln im Gesicht eine Fachbuchquittung ausstellte - auch wenn das Lächeln eigentlich nur Mitleid ob des absolut armseligen Unterfangens und gleichzeitig abgrundtiefste Verachtung für mein Gegenüber beinhaltete. Aber die Zeiten, sie ändern sich gottseidank.

Das Finanzamt schaut mittlerweile sehr genau hin und dies ist auch gut so!!!

Es grüßt sehr herzlich die sich NICHT angesprochen fühlenden Menschen

Jens Bartsch - Geschäftsführender Gesellschafter der Buchhandlung Goltsteinstraße GmbH & Co. KG

30.12.2016